Bitte lade dir das Arbeitsblatt herunter, speichere es also auf deinem Computer oder Mac ab und öffne es von dort, bevor du es ausfüllst!
Arbeitsblatt als PDF herunterladenZum Nachlesen
Ja, ich weiß, wir haben schon persönlich miteinander geplaudert und festgelegt, welches Ziel du dir für diese drei Monate vornehmen möchtest.
Aber aus der Erfahrung weiß ich, dass, wenn man das dann niederschreiben muss, vielleicht ein ganz anderes Ziel in den Hinterkopf kommt. Und deswegen möchte ich ganz kurz zusammenfassen, welche Art von Zielen für dieses Power-Quartal geeignet sind.
Zuerst einmal: Du möchtest dir regelmäßig etwas angewöhnen, also regelmäßig auf Social Media posten oder regelmäßig Newsletter schreiben, Podcast produzieren, usw. Was auch immer du in einen Workflow verpacken und eine Routine draus machen und das natürlich auch nach diesen drei Monaten weitermachen möchtest.
Was ist das große Plus? Dass du dich dran gewöhnen wirst. Und dann sollte es nicht abrupt abbrechen, nach dem Power-Quartal, sondern du solltest einfach weitermachen. Also Regelmäßigkeit angewöhnen ist eine Art von Zielen, die möglich sind.
Die andere Art ist, wenn bestimmte Aufgaben in einer bestimmten Reihenfolge notwendig sind. Und da sind wir natürlich beim Projekt. Das heißt, wenn du sagst, du möchtest ein bestimmtes Projekt in diesen drei Monaten entweder von Anfang bis Ende durchführen oder eines, das in der Schublade schlummert, endlich fertig machen, dann wird nicht jede deiner Wochen innerhalb des Power-Quartals gleich ausschauen.
Aber wie das unterschiedlich ausschaut, das zeige ich dir dann später auch noch im Kapitel „Deine Planung“.
Wichtig ist nur, und das möchte ich dir auch in Erinnerung rufen: Du musst einfach theoretisch wissen, was du tun möchtest oder tun musst, um dieses Projekt zum Beispiel voranzutreiben oder diese Regelmäßigkeit reinzubringen. Technische Tutorial gibt’s hier nicht.
Ich werde versuchen, dich natürlich auch in den Strategien zu unterstützen. Einerseits machen wir das im KickOff-Meeting, in dem wir gemeinsam Strategien sammeln, die dir vielleicht noch gar nicht eingefallen sind. Und auf der anderen Seite besprechen wir natürlich auch in jedem Freitags-Meeting, was ist gut gelaufen, was ich nicht gut gelaufen. Dabei kann ich dich gerne unterstützen.
Es gibt unterschiedliche Ziele-Typen
Der Typ der absichtlichen Überforderung
Absichtliche Überforderung bedeutet einfach, dass du dir ein sehr, sehr großes, vielleicht sogar unmögliches Ziel setzt. Und wenn du davon nur 80 Prozent, 70 Prozent oder vielleicht sogar nur 50 Prozent erreichst, bist du trotzdem zufrieden und kannst das Ganze feiern.
Das ist das Wichtige, dass du es nicht das Gefühl hast, versagt zu haben, nur weil du die 100% nicht erreicht hast.
Und du könntest auch der Typ sein, der genauso ein großes Ziel als Motivation braucht, um dranzubleiben!
Ich persönlich sehe mich übrigens in dieser Typisierung der absichtlichen Überforderung. Wenn für mich ein Ziel zu leicht erreichbar ist, dann fange ich an, schlampig zu werden, und deswegen ist es für mich eher gut, mir ein großes Ziel zu setzen. Und ich bin absolut zufrieden, wenn ich dann zwischen 50 und 80 Prozent erreicht habe.
Der Typ der Zielgenauigkeit
Das bedeutet, du bist nur mit hundert Prozent zufrieden. Vielleicht ist sogar so ein kleiner Perfektionist in dir, der dir genau das sagt. Nur hundert Prozent sind gut und richtig, und nur dann hab‘ ich Erfolg.
Dann setzt dir bitte dein Ziel ein bisschen weiter unten an. Du kannst ja immer noch nachbessern im Laufe der drei Monate. Wenn du siehst, es ist doch zu leicht zu erreichen, dann kannst du Strategien dazu packen oder Strategien ändern.
Innerhalb des ersten Monats werden wir austarieren, ob das Ziel und die Strategien dazu überhaupt für dich passen.
Der Typ Zielgenauigkeit ist auch schneller demotiviert, wenn das Ziel eben nicht zu 100 Prozent erreicht wird. Also überleg dir, wie ist es dir bisher gegangen mit Zielsetzung und dann natürlich dem dranbleiben, wenn es große Ziele waren? Haben sie dich abgehalten? Dann starte mit einem kleineren Ziel, wie gesagt, nach oben skalieren kannst du immer.
Das Arbeitsblatt für dich
Damit kannst du loslegen mit der Ziele-Definition. Du kannst entweder damit beginnen, oder, wenn du dein Ziel schon für dich klar hast, auch zum nächsten Kapitel, „Dein Warum“ weitergehen.
Oder du nimmst dir beide Arbeitsblätter parallel vor. Wichtig ist, dass du beide vor unserem KickOff-Meeting durchgearbeitet hast!
Ein Block ist im Ziele-Arbeitsblatt besonders wichtig:
Auf der Suche nach deinen Stolpersteinen
Das heißt, was hat bisher nicht funktioniert? Was könnten dazwischenfunken? Das schreibst du in die linke Spalte. Und rechts daneben schreibst du gleich hin, was du für eine Strategie anwenden wirst, was du tun wirst, wenn es zu diesem Stolperstein kommt.
In drei Monaten kann viel passieren, und in drei Monaten können ganz viele Stolpersteine auftauchen. Darum ist es wichtig, dass du dir schon vorher überlegst: Wenn A passiert, werde ich B machen, dann kannst du dir dieses Arbeitsblatt eben immer wieder zur Hand nehmen und dann nachlesen, was du dir vorher überlegt hast.
Deine Strategien, um ans Ziel zu kommen
Auf der zweiten Seite geht es dann um die Strategien. Da würde ich dich bitten, das wirklich im Brainstorming-Modus auszufüllen. Auch, wenn es um ein Projekt geht.
Versuche nicht gleichzeitig zu sortieren – nach dem Motto: Was muss ich für dieses Projekt alles tun und in welcher Reihenfolge, sondern dass du zuerst nur sammelst. Die Reihenfolge bringst du dann in der Planung hinein. Das zeige ich dir auch ganz genau.
Also nur aufschreiben, was dir alles einfällt zu dem Projekt oder auch zur Regelmäßigkeit.
Wenn es um Regelmäßigkeit geht, sage ich dir gleich dazu: Du wirst nicht alles machen können, es sei denn, du krempelt deinen gesamten Tag, deine gesamten Wochen zu hundert Prozent um, und das ist nicht Zweck der Sache. Also vergiss nicht, der Zeitfaktor hat auch immer wieder damit zu tun.
Jetzt sammelt du einfach und dann werden wir die effizientesten und effektivsten Strategien für dich auswählen, dieses Arbeitsblatt schauen wir uns dann im KickOff-Meeting auch gemeinsam an.
Ja, dann würde ich sagen, leg‘ los mit deinem Ziel! Falls du es noch nicht gut oder gut genug für dich definiert hast, dann füllt das Arbeitsblatt aus. Und oder schau dir auch dein Warum dazu an, das ist nämlich das nächste Kapitel.
1 | Video angeschaut/Text gelesen | |
2 | Arbeitsblatt heruntergeladen | |
3 | Arbeitsblatt ausgefüllt |