Zum Nachlesen
Diesen Ausdruck, das Tal der Tränen, hast du jetzt schon in den bisherigen Videos ein paarmal gehört, und darum schauen wir uns das genauer an. Das gibt es übrigens nicht nur im Power-Quartal, sondern wahrscheinlich in dein gesamtes Business oder deinem Leben im Allgemeinen.
Die gepunktete Linie in der Zeichnung trennt Optimismus von Pessimismus. Und du siehst schon, es ist ein Tal, das wir mehrmals durchlaufen.
In diesem Verlauf gibt es ein paar Fixpunkte. Fangen wir an mit dem optimistischen Bereich.
Uninformed Optimism
Wenn wir mit einem Projekt beginnen, wenn wir uns irgendetwas vornehmen, natürlich sind wir dann optimistisch. Wir haben aber im Prinzip keine Ahnung, ob das funktionieren wird. Aber wir sind mal optimistisch, dass es funktionieren wird.
Informed Pessimism
Und dann legen wir los, und irgendwann einmal merkten wir, hoppala, doch nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt hab‘. Das heißt, du hast mehr Informationen zu dem, was du dir vorgenommen hast, und dann rutschst du in den Bereich vom Pessimismus. Dann rutschst du also sozusagen ab. Unter Umständen sogar so weit, dass du ganz unten im Tal ankommst.
Determination or giving up
Ganz unten im Tal ist dann die Entscheidung zwischen determination und giving up. Das heißt entweder durchbeißen und weitermachen oder aufgeben.
Und dass du da unten gar nicht landest, dafür ist natürlich die Gruppe da und das Power-Quartal da. Auch dein Warum und wie du deine Ziele gesetzt hast, deine ganze Planung sollten dafür sorgen, dass du dann nicht zu tief hinunterrutschst.
Hopefull Optimism
Und falls doch, dass du dann in den Bereich vom hopefull optimism kommst. Was bedeutet das? Du bist also jetzt schon etwas realistischer und hast Hoffnung. Das ist das Licht am Ende des Tunnels sozusagen, du hast alle Informationen gesammelt, die du benötigst.
Informed Optimism
Du hast dich unten im Tal also entschieden, weiterzumachen statt aufzugeben, und es geht wieder bergauf. Bis du dann im informed optimism bist. Das heißt, du weißt, was zu tun ist, du weißt, wie du das tust, wie lange du dafür brauchst und welche Stolpersteine es gibt.
Du hast also alle Informationen, die du brauchst, und bist optimistisch, dass du das schaffen wirst.
Das ist also das berühmte Tal der Tränen, das heißt im Original natürlich anders, aber mir hat sich dieser Begriff einfach aufgedrängt, weil ich es selber auch sehr gut kenne.
Was machst du mit dieser Information?
Wenn es dir nicht so ganz gut geht, dann werde ich dich vielleicht immer wieder mal daran erinnern. Wo bist du gerade im Tal der Tränen? Weil, je nachdem, wo du gerade bist, gibt’s natürlich auch unterschiedliche Strategien für dich, wie du da wieder rauskommen kannst.
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