Fokus-Woche *Pimp Your Newsletter!*

Es ist klar, dass es zum Thema Newsletter noch viel mehr zu sagen gibt, als das, was ich dir hier zusammengestellt habe. Nicht umsonst kann das Thema ganze Bücher und Onlinekurse füllen.

Aber wenn alle Punkte, die ich dir hier nenne, von dir abgenickt werden können UND du regelmäßig deinen Newsletter ausschickst, dann bist du bereits auf einem besseren Weg als viele Online-Selbständige.

Du kannst dir diese Seite auch über den PDF-Link am Ende der Seite ausdrucken und abhaken, was du bereits umgesetzt hast. Sollten viele neue Ideen für dich dabei sein, dann suche dir bitte nur ein paar Wenige aus, die du jetzt bei deinem Newsletter umsetzen möchtest.

Überfordere dich nicht und bleib‘ bitte an deinem Basis-Content dran!

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß mit diesem Format!

Wo finde ich deinen Newsletter?

Ich bestelle mir ja alle Newsletter von allen TeilnehmerInnen hier im Content-Planungs-Club und dabei ist mir aufgefallen, dass ich bei manchen ziemlich lange suchen musste, bis ich das Eintragungs-Formular gefunden habe! Manchmal gab es das auch gar nicht und ich „musste“ ein Freebie bestellen, um an den Newsletter zu kommen.

Deine Aufgabe
  • Lege eine eigene Landingpage für deinen Newsletter an.
  • Sorge dafür, dass man deinen Newsletter auf den ersten Blick auf jeder Seite findet.

Die Behauptung, dass niemand mehr einen Newsletter abonnieren möchte, stimmt nämlich nicht!

Welche Betreffzeilen klicken deine LeserInnen?

Es gibt unendlich viele Tipps und Vorlagen für Newsletter-Betreff-Zeilen. Allerdings erspart dir das nicht, herauszufinden, wie deine LeserInnen auf deine Betreffzeilen reagieren!

Deine Aufgabe

Lege dir eine Excel-Tabelle an (vielleicht als neues Arbeitsblatt bei deiner Artikel- und Video-Liste?) und schreibe dir regelmäßig auf:

  • Datum des Newsletters
  • Betreffzeile
  • Versendet an Anzahl
  • Öffnungsrate
  • Klickrate

Wichtig ist, dass du die Öffnungs- und Klickrate erst ca. 10-14 Tage nach dem Versenden einträgst, damit alle die Chance hatten, auf deinen Newsletter zu reagieren.

Das ist jetzt keine Aufgabe, mit der du schnell deinen Newsletter verbesserst, aber in ein paar Monaten wirst du sicher ein Muster erkennen können.

Mit dem Footer weg vom „Standard“

Wir gehen oft davon aus, dass die LeserInnen ganz genau wissen, wer ihnen diesen Newsletter schreibt. Das ist aber, vor allem wenn deine Domain anders lautet als dein Name, nicht immer der Fall! Darum solltest du dich am Ende deines Newsletters immer zeigen. Es muss nicht unbedingt ein Foto von dir sein, aber zumindest dein Name gehört dort hin.

Außerdem gibt es in jedem Newsletter-Programm Links und Informationen, die in jeder E-Mail vorhanden sein müssen. Aber auch diese kannst du individualisieren, damit sie einen eigenen Touch haben.

Deine Aufgabe

Schau‘ dir also deinen letzten Newsletter auf folgende Punkte an:

  • Dein Name
  • Ein Bild von dir (bitte auch hier optimiert!), wenn du magst
  • Link zu deiner Impressums-Seite (schreib‘ bitte nicht das gesamte Impressum hinein)
  • Link zum Abmelden
  • Link zum Ändern der E-Mail Adresse
  • Deine wichtigsten SocialMedia-Kanäle
  • Die E-Mail Adresse, an die du deinen Newsletter schickst

P.S. Das P.S. im Newsletter ist etwas, das du verwenden kannst, um deinen „Claim“ bei deinen LeserInnen zu verankern, oder auf etwas hinzuweisen.

Elemente im Newsletter

Egal, um welchen Text es geht, und das gilt eben auch für deinen Newsletter, du musst das Auge des Lesers führen! Es braucht Zwischenüberschriften, Struktur und in jedem Newsletter wiederkehrende Elemente. Dann wissen deine LeserInnen, wo sie im Newsletter was finden.

Es gibt in jedem Newsletter-System viele unterschiedliche Gestaltungs-Elemente!

Ein paar Beispiele:

  • Buttons (Achtung, keine Grafik-Elemente!)
  • Zwischen-Linien
  • Natürlich Überschrift-Formatierungen
  • Boxen
  • Bilder (bitte immer optimiert!)
  • GIFs (gerne auch selbst gemacht), wenn das zu dir passt!
Deine Aufgabe

Wie sieht’s aus? Verwendest du immer gleiche Gestaltungs-Elemente? Schau‘ dir deine letzten paar Newsletter an, ob du Text-Wüsten verschickst!

Ein besonders wichtiges Element ist übrigens die Personalisierung. Auch das „kann“ jedes Newsletter-Programm, wenn du den Vornamen abfragst. Ja, manchmal geben die Leute hier komische Dinge ein – aber dafür kannst du nichts 🤷‍♀️.

Er schaut überall anders aus

Dein Newsletter wird auf jedem Gerät und in jedem E-Mail Programm, in dem er geöffnet wird, anders ausschauen. Das ist einfach so und lässt sich nicht ändern. Aber ein paar Dinge kannst du sehr wohl beeinflussen, darum ist es wichtig, dass du deinen Newsletter IMMER auch auf deinem Handy testest!

Deine Aufgabe

Schau‘ dir noch einmal deine letzten Newsletter an:

  • Verwende keinen Blocksatz.
  • Text-Zentrierungen nur in Ausnahme-Fällen, um etwas hervorzuheben
  • Text-Größe mindestens 14 pt.
  • Zeilen-Abstand 150% oder 1.5 em.
  • Schaffe beim Text einen Abstand vom linken und rechten Rand („padding“ genannt)
  • Wenn du eine Grafik verlinkst, packe auch einen Textlink dazu, Grafiken werden oft nicht angezeigt.
  • Wenn du unbedingt Farbe im Newsletter haben möchtest: Packe sie in den Hintergrund. Der Text-Hintergrund sollte weiß sein, weil es weniger anstrengend für die Augen ist.
  • Bleibe bei Standard-Schriftarten, die auch ziemlich sicher auf jedem Gerät vorhanden sind. Sonst könnte dein Newsletter eigenartig aussehen.
  • Wie sieht dein Newsletter am Handy aus, wenn du die Bilder NICHT einblendest?

Newsletter Content-Kicks

Es gibt schon ein paar Content-Kicks zum Thema Newsletter in der Facebook-Gruppe. Hast du sie schon gelesen?

Kapitel bearbeitet?
1
Wo finde ich deinen Newsletter?
2
Welche Betreffzeilen klicken deine LeserInnen?
3
Mit dem Footer weg vom "Standard"
4
Elemente im Newsletter
5
Er schaut überall anders aus
6
Newsletter Content-Kicks