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Wie auch schon an anderer Stelle geschrieben, ist nicht nur das Ziel wichtig, das du dir ausgewählt hast, sondern auch das Warum, das dahintersteckt. Einfach deswegen, weil drei Monate verdammt lang sind.
Im ersten Moment, auch bei der Planung, denkst du dir vielleicht: „Ach, drei Monate. Das geht schon. Sind ja nur 12, 13 Wochen.“
Aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, nach drei, vier Wochen kommt wahrscheinlich die erste Ermüdung oder die ersten Ermüdungserscheinungen. Und dann ist es wichtig, dass du dein Warum parat hast, um weiterzumachen und dranzubleiben.
Vor allem im Tal der Tränen ist es wichtig. Das Tal der Tränen hast du jetzt wahrscheinlich schon ein paar Mal zu den bisherigen Videos gelesen. Dabei ist es einfach wichtig, dass du aus dem pessimistischen Bereich wieder in den optimistischen Bereich kommst. Was das genau bedeutet? Das findest du im Kapitel Tal der Tränen, darin zeige ich dir das genauer. Und dein Warum wird dich da ganz schnell wieder rausführen, das kann ich dir versprechen.
Dein Warum sollte auch dafür sorgen, dass du innerhalb der drei Monate nicht abbiegst.
Einer Teilnehmerin ist das so ergangen. Sie hatte sich als Ziel „mehr und regelmäßige Bewegung“ gesetzt und hat die Strategien auch danach ausgerichtet. Das hat alles gepasst, aber im Kopf war sie dann irgendwann beim Abnehmen. Und das ist nicht befriedigend, weil unter Umständen die Strategien für mehr regelmäßige Bewegung nicht unbedingt zu einer gewaltigen Gewichtsabnahme führen.
Deswegen ist dann dein Warum wichtig, um auf dem Weg nicht irgendwo abzubiegen.
Tägliches Commitment
Dazu ist es notwendig, dass du dich täglich dazu committest, sowohl zu deinem Ziel als auch zu deinem Warum. Dieses tägliche Commitment kann ganz unterschiedlich ausschauen, das werden wir auch noch im KickOff-Meeting genauer besprechen, welche Möglichkeiten du kennst oder bisher schon ausprobiert hast.
Es gibt natürlich auch ein tägliches Commitment in der Facebook-Gruppe, dort gibt es jeden Tag ein Posting von mir. Oder du könntest für dich ein Vision-Board erstellen. Ich selber habe noch nie eines gemacht, das entspricht irgendwie nicht so ganz meinem Typ, aber vielleicht macht dir das Spaß!
Du kannst dir auch ein Bild aussuchen, das dich an dein Ziel erinnert. Wenn du das tust, kann ich dir aber nur empfehlen, es jede Woche irgendwo anders hinzuhängen. Denn unser Gehirn blendet dieses Bild irgendwann aus, nach dem Motto „Information angekommen, brauch‘ ich nicht mehr.“
In meinem letzten Power-Quartal, das ich alleine gemacht habe, war aufschreiben meine Methode, um mein Ziel und Warum nicht zu vergessen. Das heißt, ich habe täglich in einem Notizbuch mein Ziel und
auch mein Warum abgeschrieben, und zwar handschriftlich. Also nicht mit Copy-and-paste am Computer, das bringt nämlich nicht so viel. Vielleicht möchtest du das auch ausprobieren.
Wenn du in jedem Monat eine andere Methode ausprobieren möchtest, ist das auch gut. Wie gesagt, wir besprechen das noch im KickOff-Meeting.
Auch zum Warum gibt’s ein Arbeitsblatt
Wenn du auf der Warteliste warst und die E-Mails, die ich dir geschickt habe, aufmerksam durchgelesen hast, dann hast du dieses Arbeitsblatt vielleicht schon gesehen und ausgefüllt.
Trotzdem: Mach es bitte noch einmal! Vielleicht hat sich ja deine Ziele-Definition verändert. Vielleicht hat sich auch dein Warum verändert?
Bei diesem Arbeitsblatt geht es darum, dass du nicht nur einmal fragst: „Warum tu‘ ich mir das eigentlich an? Warum habe ich mir das vorgenommen?“, sondern dass du noch ein paar Ebenen tiefer gehst und dich mehrmals fragst, „warum“.
Auf der ersten Seite hast du Platz, um dein Ziel noch einmal einzutragen und zu formulieren. Ich habe es ja im Kapitel zur Ziele-Definition schon gesagt, du kannst auch hier beim Warum anfangen, wenn du das Ziel quasi schon im Kopf hast oder du kannst bei der Ziele-Definition anfangen.
Nehmen wir an, du hast das Ziel schon gut im Kopf und im Gefühl. Dann kannst du das auf der ersten Seite noch einmal aufschreiben, und auf der zweiten Seite geht’s dann los.
Erforsche dein Warum mindestens dreimal
Das heißt, das Erste, was du dich fragst, ist: „Wenn ich dieses Ziel erreiche, was passiert dann? Warum will ich das unbedingt?“
Ein Tipp von mir: Wenn du das das erste Mal gemacht hast, lass es ein bisschen liegen!
Dann lies es dir noch mal durch. Und erst dann gehst du in die zweite Schicht. „Warum ist dieses erste Warum so wichtig? Was erwarte ich denn noch dahinter, dass dann Positives passieren wird?“
Das Ganze machst du mindestens dreimal. Ich habe das auch auf dem dritten Blatt geschrieben. Wenn du nach dem dritten Mal das Gefühl hast, du bist noch nicht so ganz beim Kern deines Warums, dann machst du einfach eine vierte, fünfte Runde.
Aber bitte hör‘ nicht früher als nach dreimal auf! Wenn du dich nur ein oder zweimal fragst, dann wirst du nicht zu dem Kern kommen.
Zuletzt kannst du das im letzten Bereich aufschreiben. Und vielleicht ist das dann für dich sogar eine Art Vorlage für dein tägliches, handschriftliches Commitment, wenn du das eben ausprobieren möchtest.
Lass dir Zeit, mit diesen Arbeitsblättern zu arbeiten. Wir werden uns zumindest die Ziele-Definition gemeinsam in KickOff-Meeting anschauen.
Dann würde ich sagen, weiter geht’s im nächsten Kapitel, ich wünsche dir ganz, ganz tolle Erkenntnisse mit deinem Warum!
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