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🔴 Von der Idee …

Am Anfang eines Projekts steht immer eine Idee. Solange du dir nicht die Einzelschritte zu dieser Idee oder einen Zeitpunkt für die Umsetzung überlegst, bleibt es eben nur eine Idee. Das meine ich völlig wertfrei – es kann gar nicht genug gute Ideen geben!

Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, dass du alle Ideen, die dir so zwischendurch einfallen, irgendwo festhaltest.

Das könnte ganz simpel in Evernote oder OneNote in einem eigenen Notizbuch sein. Pro Idee gäbe es also eine Notiz, egal ob du diese wirklich umsetzen wirst oder nicht.

So hast du auf jeden Fall Platz, auch etwas dazu zu notieren. Speicherplatz ist bei beiden ja kein Problem.

Du könntest aber auch in Trello – allerdings in einem anderen Board als dem, wo du deine ToDo-Liste pflegst – eine Liste anlegen und darin pro Idee ein Kärtchen erfassen. Fällt dir dann etwas zu dieser Idee ein, kannst du es als Kommentar oder in Form einer Checkliste eintragen.

🔥 Wichtig bei allen Ideen-Sammlungen

Egal, wo du deine Geistesblitze festhältst – sie versauern dort, wenn du sie nicht pflegst!

Darum mache dir bitte zur festen Routine, in deine Ideen-Sammlungen hineinzuschauen. Um gleich auszusortieren, was dir inzwischen nicht mehr so prickelnd scheint bzw, um aus Ideen Projekte zu machen!

🟢 … zum Projekt

So viele Ideen – so wenig Zeit!

Nicht nur zu Beginn meiner Online-Selbständigkeit habe ich den großen Fehler gemacht, zu viele Projekte gleichzeitig anzugehen. Mit dem Ergebnis, dass eben das Ergebnis nicht so war, wie es hätte sein können. Manche Aktionen sind regelrecht verpufft. Schade um den Energie-Einsatz.

Das heißt aber leider auch, dass du wohl zu einigen deiner Ideen „nein“ oder „jetzt nicht“ oder „später“ sagen musst.

Aber zu welchem sagst du nein? Und welches gehst du als Nächstes an?

Gefragt sind an diesem Punkt kraftvolle und schnelle Entscheidungen!

✳️ Meine Entscheidungs-Matrix

Mit meinen KundInnen arbeite ich sehr gerne eine Entscheidungs-Matrix aus, um zu visualisieren, auf welches Projekt sie sich zuerst konzentrieren sollten.

Sie besteht im Prinzip aus nur 7 Fragen, die du dir für alle Projekte, die in die engere Wahl kommen, stellen kannst, um dein wichtigstes Projekt herauszufinden.

Hier findest du die Vorlage, mit der du gleich eine Entscheidung für dein nächstes Projekt fällen kannst.

Vorlage als XLSX herunterladen Vorlage als PDF herunterladen

Widerstehe bitte der Versuchung, in dieser Matrix lang und ausführlich zu beschreiben, was zu den jeweiligen Fragen gehört. Wenn du deine Gedanken dazu schriftlich festhalten möchtest (was absolut zu empfehlen ist!), dann mach‘ das in einem anderen Dokument.

Am plakativsten sind Symbole. Das können Smileys wie in meiner Vorlage sein, oder du deutest mit Pfeilen an, wie die Tendenz pro Frage aussieht. Immer gerne bunt, je nachdem, ob die Frage für oder gegen ein Projekt spricht.

Damit triffst du dann nämlich auch auf einen Blick die schnellste Entscheidung. Und darum geht es ja auch, denn einer der großen Zeitfresser ist das lange hin und her überlegen und wanken zwischen Projekten.

Ein Beispiel

Gehen wir das mit einem Beispiel an. Nimm an, du hättest 3 Projekte in Aussicht – und nicht die Zeit, um alle gleichzeitig und sofort umzusetzen. Eine Reihung und Priorisierung muss also her:

  • Projekt 1: Gastartikel schreiben.
  • Projekt 2: Du wurdest als Vortragende für einen Abend eingeladen.
  • Projekt 3: Du möchtest ein neues kostenloses Angebot, z.B. ein eBook, für deine Kunden entwickeln.

📌 Frage 1: Deine Erwartungen und Ziele

Du kennst natürlich deine Hauptziele, die du in deinem Unternehmen verfolgst. Das ist Voraussetzung. Aber je nach Projekt sollten sie für dich ebenso klar sein.

  • Möchtest du deine Sichtbarkeit erhöhen,
  • brauchst du Newsletter-Anmeldungen,
  • arbeitest du regional vor Ort oder eher online?
  • Sind die involvierten Kooperationspartner für dich und deine Zielgruppe hilfreich?

Setze die Smileys nach dem Gesichtspunkt: Spricht für dieses Projekt (grün), spricht ziemlich für dieses Projekt (gelb) und rot, wenn das Projekt dein Ziel eher nicht unterstützt.

📌 Frage 2: Wo stehst du jetzt schon?

Ich liebe Herausforderungen. Sowohl technische als auch persönliche.

Du auch?

Das verleitet natürlich dazu, dir die schwersten Brocken herauszusuchen und positiv zu bewerten. Trotzdem. Das ist ja nicht das einzige Entscheidungskriterium.

Also sei realistisch und stelle einfach fest, an welchem Punkt du dich jetzt gerade befindest.

Hast du z.B. noch nie vor Publikum gesprochen und dein Herz schlägt beim Gedanken an einen Vortrag höher, dann setze ein rotes Smiley – auch wenn es dich reizt. Wenn du noch keine Idee hast, wie ein E-Book technisch umzusetzen ist, dann stehst du in diesem Projekt ganz am Anfang. Rotes Smiley also.

Das ist (noch) keine Entscheidung dagegen!

📌 Frage 3: Spaß-Faktor

Je nachdem, ob Spaß und Freude an deinem Tun zu deinen Grundwerten gehört, setze die grünen Smileys dort, wo dein Herz am höchsten hüpft.

Was könnte dir jetzt jede Menge Spaß bringen?

Das ist natürlich eine sehr subjektive Bewertung, gehört aber für mich persönlich z.B. zu den ganz großen Motivatoren, ein Projekt auch zu Ende zu bringen. Was nützt dir der größte „Gewinn“ dabei, wenn du dich durch ein längerfristiges Projekt durchquälst, jeder Gedanke daran deine Stimmung in den Keller sinken lässt. Gar nichts!

Also grüne Smileys dorthin, wo der Spaßfaktor hoch ist. Das könnten natürlich auch alle drei Projekte sein.

📌 Frage 4: Hürden/Schwierigkeit

Diese Frage hängt nicht unbedingt mit der zweiten Frage, in der es darum ging, wo du jetzt schon stehst, zusammen. Denn selbst wenn du ganz am Anfang stehst, könnte es zwar Hürden und Schwierigkeiten geben, die müssen sich für dich aber nicht unbedingt schwer und unüberwindbar anfühlen.

Es geht hier also nicht um die Anzahl der Hürden, sondern darum, wie du sie subjektiv einschätzt.

Wenn sie dir also nicht unbedingt den Angstschweiß auf die Stirn treiben, dann nimm ruhig das grüne Smiley, das für dieses Projekt spricht!

📌 Frage 5: Umfang

Von welcher Projektdauer gehst du jeweils aus?

Diese Frage hängt auch mit der ersten zusammen. Geht es bei dem Projekt eher um ein langfristiges Ziel? Unterstützt es deine Unternehmensziele? Dann wirst du es trotz langer Umsetzungsdauer vielleicht trotzdem positiv bewerten.

Geht es allerdings um ein kurzfristiges Ziel und das Projekt verschlingt viel Zeit – dann wäre ein rotes Smiley angebracht.

📌 Frage 6: Der schnelle Effekt

Diese Frage ist sozusagen der Joker.

Denn langfristige Ziele zu verfolgen ist zwar sinnvoll, oft steigt die Motivation für ein Projekt aber dadurch, dass du damit einen schnellen Effekt erzielen kannst.

In unseren Beispiel-Projekten gesprochen: Langfristig möchtest du dich vielleicht mit Präsenz-Seminaren vor Ort etablieren (langfristiges Ziel), der Vortrag wäre genau zwei Wochen vor deinem nächsten Seminar und du könntest dadurch schnell Interessenten für diesen Termin gewinnen.

Ein schneller und unmittelbarer Effekt, der motiviert und ein grünes Smiley verdient!

📌 Frage 7: Ressourcen

Bei der Frage nach deinen Ressourcen geht es um zwei Seiten.

Erstens darum, ob du im Realisierungszeitraum überhaupt genügend Zeitressourcen hast oder freimachen kannst. Wenn du deinen Redaktionsplan oder deinen Terminkalender anschaust und darin keine freien Lücken entdeckst, bedeutet das, dass du vielleicht ungeheure Anstrengungen unternehmen müsstest, um das Projekt durchzuführen. Rotes Smiley?

Die andere Seite der Ressourcen ist aber auch: Kennst du jemanden, der dich dabei unterstützen kann? Entweder durch Wissen und Erfahrung oder aber auch handfest, indem du Teile delegieren bzw. zukaufen kannst?

Wenn du gut beschäftigst bist, ist das übrigens oft auch diese Entscheidung: Nimmst du Zeit oder Geld in die Hand, um dort hinzukommen, wo du hin möchtest?

✅ Auflösung für Maximiliane

Ich habe die Smileys unter folgenden Voraussetzungen meiner „Beispiel-Selbständigen“, ich nenne sie Maximiliane (weil ich niemanden mit diesem Namen kenne 😉 ) gesetzt:

  • Sie arbeitet hauptsächlich online,
  • hat wenig Erfahrung mit Vorträgen,
  • noch nie ein E-Book geschrieben,
  • kennt aber jemanden, der das schon gemacht hat,
  • der Gastartikel würde auf einem nicht relevanten Blog erscheinen.

Dann könnte die Entscheidungs-Matrix so aussehen:

schnelle-entscheidungen-projekt

  • Maximiliane entscheidet sich dafür, sich sofort mit dem Thema E-Book auseinanderzusetzen und
  • einen Plan aufzustellen.
  • Wenn der Plan steht und sie genau weiß, was wann zu tun ist und wer sie wie unterstützen wird,
  • schreibt sie den Gastartikel.
  • Den Vortrag hat sie dankend abgelehnt.

Nehmen wir nun an, dass eine deiner Ideen in den Vordergrund kommt und du daran gehen möchtest, sie umzusetzen. Was sind dann deine nächsten Schritte, um zu einer Aufgaben-Liste zu kommen, die du nur mehr abarbeiten musst?

Darum kümmern wir uns im nächsten Kapitel.


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Am Anfang eines Projekts steht immer eine Idee. Solange du dir nicht die Einzelschritte zu dieser Idee oder einen Zeitpunkt für die Umsetzung überlegst, bleibt es eben nur eine Idee. Das meine ich völlig wertfrei – es kann gar nicht genug gute Ideen geben!

Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, dass du alle Ideen, die dir so zwischendurch einfallen, irgendwo festhaltest.

Das könnte ganz simpel in Evernote oder OneNote in einem eigenen Notizbuch sein. Pro Idee gäbe es also eine Notiz, egal ob du diese wirklich umsetzen wirst oder nicht.

So hast du auf jeden Fall Platz, auch etwas dazu zu notieren. Speicherplatz ist bei beiden ja kein Problem.

Du könntest aber auch in Trello – allerdings in einem anderen Board als dem, wo du deine ToDo-Liste pflegst – eine Liste anlegen und darin pro Idee ein Kärtchen erfassen. Fällt dir dann etwas zu dieser Idee ein, kannst du es als Kommentar oder in Form einer Checkliste eintragen.

🔥 Wichtig bei allen Ideen-Sammlungen

Egal, wo du deine Geistesblitze festhältst – sie versauern dort, wenn du sie nicht pflegst!

Darum mache dir bitte zur festen Routine, in deine Ideen-Sammlungen hineinzuschauen. Um gleich auszusortieren, was dir inzwischen nicht mehr so prickelnd scheint bzw, um aus Ideen Projekte zu machen!

🟢 … zum Projekt

So viele Ideen – so wenig Zeit!

Nicht nur zu Beginn meiner Online-Selbständigkeit habe ich den großen Fehler gemacht, zu viele Projekte gleichzeitig anzugehen. Mit dem Ergebnis, dass eben das Ergebnis nicht so war, wie es hätte sein können. Manche Aktionen sind regelrecht verpufft. Schade um den Energie-Einsatz.

Das heißt aber leider auch, dass du wohl zu einigen deiner Ideen „nein“ oder „jetzt nicht“ oder „später“ sagen musst.

Aber zu welchem sagst du nein? Und welches gehst du als Nächstes an?

Gefragt sind an diesem Punkt kraftvolle und schnelle Entscheidungen!

✳️ Meine Entscheidungs-Matrix

Mit meinen KundInnen arbeite ich sehr gerne eine Entscheidungs-Matrix aus, um zu visualisieren, auf welches Projekt sie sich zuerst konzentrieren sollten.

Sie besteht im Prinzip aus nur 7 Fragen, die du dir für alle Projekte, die in die engere Wahl kommen, stellen kannst, um dein wichtigstes Projekt herauszufinden.

Hier findest du die Vorlage, mit der du gleich eine Entscheidung für dein nächstes Projekt fällen kannst.

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Widerstehe bitte der Versuchung, in dieser Matrix lang und ausführlich zu beschreiben, was zu den jeweiligen Fragen gehört. Wenn du deine Gedanken dazu schriftlich festhalten möchtest (was absolut zu empfehlen ist!), dann mach‘ das in einem anderen Dokument.

Am plakativsten sind Symbole. Das können Smileys wie in meiner Vorlage sein, oder du deutest mit Pfeilen an, wie die Tendenz pro Frage aussieht. Immer gerne bunt, je nachdem, ob die Frage für oder gegen ein Projekt spricht.

Damit triffst du dann nämlich auch auf einen Blick die schnellste Entscheidung. Und darum geht es ja auch, denn einer der großen Zeitfresser ist das lange hin und her überlegen und wanken zwischen Projekten.

Ein Beispiel

Gehen wir das mit einem Beispiel an. Nimm an, du hättest 3 Projekte in Aussicht – und nicht die Zeit, um alle gleichzeitig und sofort umzusetzen. Eine Reihung und Priorisierung muss also her:

  • Projekt 1: Gastartikel schreiben.
  • Projekt 2: Du wurdest als Vortragende für einen Abend eingeladen.
  • Projekt 3: Du möchtest ein neues kostenloses Angebot, z.B. ein eBook, für deine Kunden entwickeln.

📌 Frage 1: Deine Erwartungen und Ziele

Du kennst natürlich deine Hauptziele, die du in deinem Unternehmen verfolgst. Das ist Voraussetzung. Aber je nach Projekt sollten sie für dich ebenso klar sein.

  • Möchtest du deine Sichtbarkeit erhöhen,
  • brauchst du Newsletter-Anmeldungen,
  • arbeitest du regional vor Ort oder eher online?
  • Sind die involvierten Kooperationspartner für dich und deine Zielgruppe hilfreich?

Setze die Smileys nach dem Gesichtspunkt: Spricht für dieses Projekt (grün), spricht ziemlich für dieses Projekt (gelb) und rot, wenn das Projekt dein Ziel eher nicht unterstützt.

📌 Frage 2: Wo stehst du jetzt schon?

Ich liebe Herausforderungen. Sowohl technische als auch persönliche.

Du auch?

Das verleitet natürlich dazu, dir die schwersten Brocken herauszusuchen und positiv zu bewerten. Trotzdem. Das ist ja nicht das einzige Entscheidungskriterium.

Also sei realistisch und stelle einfach fest, an welchem Punkt du dich jetzt gerade befindest.

Hast du z.B. noch nie vor Publikum gesprochen und dein Herz schlägt beim Gedanken an einen Vortrag höher, dann setze ein rotes Smiley – auch wenn es dich reizt. Wenn du noch keine Idee hast, wie ein E-Book technisch umzusetzen ist, dann stehst du in diesem Projekt ganz am Anfang. Rotes Smiley also.

Das ist (noch) keine Entscheidung dagegen!

📌 Frage 3: Spaß-Faktor

Je nachdem, ob Spaß und Freude an deinem Tun zu deinen Grundwerten gehört, setze die grünen Smileys dort, wo dein Herz am höchsten hüpft.

Was könnte dir jetzt jede Menge Spaß bringen?

Das ist natürlich eine sehr subjektive Bewertung, gehört aber für mich persönlich z.B. zu den ganz großen Motivatoren, ein Projekt auch zu Ende zu bringen. Was nützt dir der größte „Gewinn“ dabei, wenn du dich durch ein längerfristiges Projekt durchquälst, jeder Gedanke daran deine Stimmung in den Keller sinken lässt. Gar nichts!

Also grüne Smileys dorthin, wo der Spaßfaktor hoch ist. Das könnten natürlich auch alle drei Projekte sein.

📌 Frage 4: Hürden/Schwierigkeit

Diese Frage hängt nicht unbedingt mit der zweiten Frage, in der es darum ging, wo du jetzt schon stehst, zusammen. Denn selbst wenn du ganz am Anfang stehst, könnte es zwar Hürden und Schwierigkeiten geben, die müssen sich für dich aber nicht unbedingt schwer und unüberwindbar anfühlen.

Es geht hier also nicht um die Anzahl der Hürden, sondern darum, wie du sie subjektiv einschätzt.

Wenn sie dir also nicht unbedingt den Angstschweiß auf die Stirn treiben, dann nimm ruhig das grüne Smiley, das für dieses Projekt spricht!

📌 Frage 5: Umfang

Von welcher Projektdauer gehst du jeweils aus?

Diese Frage hängt auch mit der ersten zusammen. Geht es bei dem Projekt eher um ein langfristiges Ziel? Unterstützt es deine Unternehmensziele? Dann wirst du es trotz langer Umsetzungsdauer vielleicht trotzdem positiv bewerten.

Geht es allerdings um ein kurzfristiges Ziel und das Projekt verschlingt viel Zeit – dann wäre ein rotes Smiley angebracht.

📌 Frage 6: Der schnelle Effekt

Diese Frage ist sozusagen der Joker.

Denn langfristige Ziele zu verfolgen ist zwar sinnvoll, oft steigt die Motivation für ein Projekt aber dadurch, dass du damit einen schnellen Effekt erzielen kannst.

In unseren Beispiel-Projekten gesprochen: Langfristig möchtest du dich vielleicht mit Präsenz-Seminaren vor Ort etablieren (langfristiges Ziel), der Vortrag wäre genau zwei Wochen vor deinem nächsten Seminar und du könntest dadurch schnell Interessenten für diesen Termin gewinnen.

Ein schneller und unmittelbarer Effekt, der motiviert und ein grünes Smiley verdient!

📌 Frage 7: Ressourcen

Bei der Frage nach deinen Ressourcen geht es um zwei Seiten.

Erstens darum, ob du im Realisierungszeitraum überhaupt genügend Zeitressourcen hast oder freimachen kannst. Wenn du deinen Redaktionsplan oder deinen Terminkalender anschaust und darin keine freien Lücken entdeckst, bedeutet das, dass du vielleicht ungeheure Anstrengungen unternehmen müsstest, um das Projekt durchzuführen. Rotes Smiley?

Die andere Seite der Ressourcen ist aber auch: Kennst du jemanden, der dich dabei unterstützen kann? Entweder durch Wissen und Erfahrung oder aber auch handfest, indem du Teile delegieren bzw. zukaufen kannst?

Wenn du gut beschäftigst bist, ist das übrigens oft auch diese Entscheidung: Nimmst du Zeit oder Geld in die Hand, um dort hinzukommen, wo du hin möchtest?

✅ Auflösung für Maximiliane

Ich habe die Smileys unter folgenden Voraussetzungen meiner „Beispiel-Selbständigen“, ich nenne sie Maximiliane (weil ich niemanden mit diesem Namen kenne 😉 ) gesetzt:

  • Sie arbeitet hauptsächlich online,
  • hat wenig Erfahrung mit Vorträgen,
  • noch nie ein E-Book geschrieben,
  • kennt aber jemanden, der das schon gemacht hat,
  • der Gastartikel würde auf einem nicht relevanten Blog erscheinen.

Dann könnte die Entscheidungs-Matrix so aussehen:

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  • Maximiliane entscheidet sich dafür, sich sofort mit dem Thema E-Book auseinanderzusetzen und
  • einen Plan aufzustellen.
  • Wenn der Plan steht und sie genau weiß, was wann zu tun ist und wer sie wie unterstützen wird,
  • schreibt sie den Gastartikel.
  • Den Vortrag hat sie dankend abgelehnt.

Nehmen wir nun an, dass eine deiner Ideen in den Vordergrund kommt und du daran gehen möchtest, sie umzusetzen. Was sind dann deine nächsten Schritte, um zu einer Aufgaben-Liste zu kommen, die du nur mehr abarbeiten musst?

Darum kümmern wir uns im nächsten Kapitel.